Landvergnügen

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In unserem letzten Blog hatten wir ja schon erwähnt das wir oft mit „Landvergnügen“ reisen. Darauf wollen wir hier nun etwas genauer eingehen.

https://landvergnuegen.com

Im Prinzip ist Landvergnügen ein Stellplatzführer. Jedoch findet man dort ausschließlich Landwirte und Winzer die max. 3 Stellplätze auf ihren Höfen bzw. Betrieben zur Verfügung stellen. Man steht also mitten in der Natur, auf einem ruhigen Platz und das noch „kostenlos“?! Wie soll das gehen?

–          Als erstes braucht man dazu den Landvergnügen – Stellplatzkatalog und die beiliegende Plakette. Diese bekommt man für 34,90 € direkt auf der Landvergnügen – Homepage oder mittlerweile auch bei Amazon. Die Plakette klebt man, gut sichtbar, hinter die Windschutzscheibe. Mit dieser Plakette gilt für ein Jahr (von März bis März) und man darf damit 24 Stunden kostenlos auf einem der Höfe stehen. Sofern natürlich Platz ist. Wem ein Katalog zu umständlich ist, für den gibt es auch eine App wo alle Höfe zu finden sind.

–          Hat man sich einen Hof ausgesucht wo man gerne übernachten möchte sollte man unbedingt dort anrufen und fragen ob noch ein Platz frei ist. Natürlich sollte man dies nur tun, wenn man sich sicher ist den Hof in den nächsten 24 Stunden zu besuchen. Weit im Voraus lässt sich kein Platz reservieren. Wir haben meist abends angerufen und uns einen Platz für den nächsten Tag reserviert.

Manche Höfe bieten Extras wie z.B. Strom, Wasser oder Duschen an. Dies ist aber meist mit Extrakosten verbunden. Klärt das am besten am Telefon gleich mit ab um Missverständnisse zu vermeiden. Ebenso wenn ihr mit Hund anreisen wollt. Auf fast allen Höfen sind Hunde erlaubt, jedoch gibt es auch ein paar Ausnahmen. Dies ist aber auch im Katalog bzw. der App vermerkt.

–          Wenn ihr auf dem Hof ankommt, dann stellt euch nicht irgendwo hin. Nehmt Kontakt mit den Landwirten auf. Lasst euch den Stellplatz und den Hof zeigen. Die meisten freuen sich darüber, wenn ihr Interesse zeigt an dem was sie tun. Oftmals gibt es einen Hofladen wo tolle Sachen aus eigener Produktion zum Verkauf angeboten werden. Diese solltet ihr auf jeden Fall besuchen.

–          Haltet den Platz unbedingt sauber und nehmt euren Müll mit. Nur in den seltensten Fällen gibt es eine Möglichkeit zur Entsorgung.

–          Die genauen Regeln könnt ihr auf der Landvergnügen nochmals detailliert nachlesen.

Unser Fazit:

Wir sind von Landvergnügen mehr als begeistert. So oft es geht nutzen wir es. Wir lieben es auf dem Land mitten in der Natur zu stehen und genießen dort die Ruhe. Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit die Bauern mit einem Einkauf in ihren Hofläden zu unterstützen. Auf anderen Stellplätzen müssten wir schließlich auch etwas bezahlen. So haben wir die Landwirte unterstützt und haben noch etwas, in Form von frischen Lebensmitteln, davon. Von vielen Landwirten wurde uns berichtet das immer mehr Camper die Plakette als Freischein des kostenlosen Stehens sehen ohne Interesse am Hof und den Produkten zu zeigen. Auch die in oder andere Party wurde schon auf den Höfen gefeiert was zur nächtlichen Ruhestörung führte. Dies finden wir ehrlich gesagt sehr traurig. Hoffentlich bleiben diese Fälle die Ausnahme. July findet das campen auf den Bauernhöfen auch super da sich oft andere Hunde auf den Höfen zu finden sind. Wir freuen uns jetzt schon auf unseren Trip im Winter mit vielen Höfen und schönen Stellplätzen.

Die erste große Fahrt

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Lange war es still um uns. Was daran lag das wir den Sommer fast jedes Wochenende mit unserem „kleinen Onkel“ unterwegs waren. Vieles wurde getestet sowie ein- und umgebaut. Dazu in den späteren Blogs mehr dazu.

Unser diesjähriger Jahresurlaub waren 3 Wochen im September. Der Plan war, das wir eigentlich gar keinen Plan hatten ^^ Einfach mal drauf losfahren und so viel wie möglich in Deutschland erleben und sehen. Da Sabi glücklicherweise beim Gewinnspiel eine Plakette von Landvergnügen gewonnen hatte, wollten wir diese so oft es möglich war nutzen. Wettertechnisch stellten wir uns auf alle Gegebenheiten ein, da wir von Bayern über die sächsische Schweiz bis Schleswig Holstein reisen wollten. Nachdem unser Kasten bis unters Dach gepackt war, hatte ich etwas bedenken bezüglich des Gewichtes. Es waren immerhin Kleidung inkl. Wanderausrüstung, Hundezeug, Essen, Getränke und Campingartikel für 3 Wochen an Bord. Glücklicherweise gibt es unweit von Stuttgart, in Kleinglattbach, eine öffentliche Waage. Vollbeladen fuhren wir auf diese und siehe da: 3100 kg. Noch 400 kg Luft nach oben (Sabi hatte doch recht, da wäre noch was rein gegangen)!

Voller Motivation starteten wir am Sonntag den 30.08.2020 aus dem sehr verregneten Stuttgart. Unser erstes Ziel war der „Freistaat Megastore“ bei München. Dort ist ein kostenloser Stellplatz direkt am Shop inkl. Ver- und Entsorgung. Nach einer Shopping Tour am nächsten Morgen im Megastore (wirklich sehr groß) brachen wir weiter auf ins Herzen Bayerns. Wegen des immer noch schlechten Wetters entschieden wir uns für eine Stadtbesichtigung im schönen Bad Tölz. Die Nacht verbrachten wir dann per Landvergnügen auf dem großen Biohof „Herrmannsdorf“.

Unseren eigentlichen Plan, Weiterfahrt zum Watzmann, verwarfen wir wegen des anhaltenden Regens und entschlossen uns weiter östlich zu fahren. In Vilshofen an der Donau auf dem sehr schönen „Reinhardt’s Hof“ war das Wetter zumindest trocken für einen angenehmen Abendspaziergang. Der Hofladen hatte sehr leckere Liköre und Weine im Sortiment. Wir verbrachten eine sehr ruhige Nacht dort mit vielen Tieren um uns.

Am darauf folgendem Tag wollten wir jedoch in die Berge. Komme was wolle! So fuhren wir, über Österreich, ins Berchtesgadener Land. Von den erhofften Bergen sahen wir jedoch nichts. Nur graue Wolken und Regen, Regen und nochmals Regen. Wir wollten uns davon jedoch nicht die Stimmung vermiesen lassen und fuhren einfach mal an den Königsee. Und siehe da, kaum kamen wir an hörte es auf zu regnen und die Wolkendecke riss auf. Wir verbrachten einen herrlichen Nachmittag am See ohne allzu große Touristenmassen. Als Schlafplatz fanden wir einen echten Geheimtipp: Der Alpengasthof Götscheralm liegt direkt an einem Skilift und stellt mehrere Parkplätze für Wohnmobile zur Verfügung. Die Parkgebühr bekommt man in Form eines Restaurantgutscheines wieder erstattet. So verbrachten wir einen herrlichen Abend mit Blick auf den Watzmann und wunderschönem Sonnenuntergang. Beflügelt von diesem Alpenpanorama und den sehr guten Wettervorhersagen starteten wir sehr früh am darauffolgendem morgen zur Wanderung aufs Watzmannhaus (1930hm). Es war ein herrlicher Aufstieg bei bestem Wetter und eine tolle Sicht von der Terrasse des Watzmannhauses aus über die Alpen! Nach dem Abstieg brachen wir zu unserem nächsten Landvergnügenhof auf, dem Attl’s Bio-Ziegenhof. Neben vielen Ziegen und nochmals schönen Blick auf den Watzmann verabschiedeten wir uns vom Berchtesgadener Land.

Das nächste Ziel war das Allgäu, mit seinen schönen Seen, Schlössern und gutem Käse. Die folgenden 4 Nächte verbrachen wir auf 3 sehr schönen Bauernhöfen. Besonderst erwähnen möchten wir die „Hofkäserei Lipp“ in Rückholz. Gefunden haben wir diesen schönen Hof über Park4Night. Familie Lipp stellt 3 Stellplätze zu Verfügung auf Spendenbasis. Empfangen wird man sehr freundlich mit einem Stück Bergkäse als Willkommensgeschenk. Strom bekommt man aus der Scheune. Direkt am Stellplatz befindet sich eine Feuerschale welche vom Großvater der Familie Abends befeuert wird. Wir saßen dort sehr lange mit anderen Campern am Feuer und hatten einen Wahnsinns-Abend. Am nächsten Morgen wurden wir sanft von Kuhglocken geweckt, als die Herde direkt an unserem Camper vorbei auf die Weide getrieben wurde. July staunte nicht schlecht als eine ausgewachsene Milchkuh vor unserem Kasten stand und sie anschaute ^^. Am zweiten Tag bekamen wir Besuch von unserer Freundin Meli aus München. Gemeinsam unternahmen wir eine schöne Tageswanderung, vorbei an den Königsschlössern. Durch die Reiseeinschränkungen Asiatischer Länder war der Andrang an Neuschwanstein nicht so groß wie sonst, aber dennoch enorm. Aus diesem Grund entschieden wir uns gegen eine Besichtigung und wanderten lieber um die schönen Seen. Nach 4 herrlichen Tagen im Allgäu starteten wir zu unserem nächsten Ziel, der Zugspitze.

Auf dem Weg dahin machten wir einen Abstecher zum Tanken nach Reute in Tirol. Von dort aus fuhren wir über die wunderschönen Bergstraßen nach Garmisch – Patenkirchen wo wir am Nachmittag ankamen. Unseren Kasten stellten wir an der Sprungschanze ab und machten uns zu Fuß auf in die Innenstadt. Man merkte sofort das Garmisch ein sehr großer Touristenort ist. So beließen wir es bei einem schnellen Lebensmitteleinkauf und ich informierte mich noch über Fahrzeiten der Zugspitzbahn für meine morgige Bergtour. Morgens um 5:30 Uhr brach ich auf. Vorbei an der Partnachklamm, die noch geschlossen hatte, zur Reintalangerhütte. Von dort aus über einen anstrengenden Aufstieg zur Knorrhütte. Nach einem weiteren schweren Aufstieg, der zum Schluss über ein sehr steiles Geröllfeld führte, gelang ich zum finalen Klettersteig. Nach 9 anstrengenden Stunden kam ich erschöpft aber glücklich auf dem Zugspitzgipfel an. Viel Zeit hatte ich oben leider nicht. Ein schnelles Bier und ein paar Fotos dieser herrlichen Kulisse und schon ging es runter mit der Seilbahn zum Eibsee und von da mit der Gletscherbahn nach Garmisch-Patenkirchen. Sabi und July unternahmen an diesem Tag eine leichtere Wanderung durch die Partnachklamm und den umliegenden Bergen, da Sabi’s Fuß noch etwas geschwächt durch eine Entzündung an der Achillessehne war. Leider mussten wir, wie viele andere auch, feststellen das der sonst immer ausgeschilderte WoMo Parkplatz an der Sprungschanze kein WoMo Parkplatz mehr ist. Dies bemerkten wir aber erst am zweiten Tag in Form eines Strafzettels :/

Weil es uns in Allgäu so sehr gefallen hatte und das Wetter so toll war, entschlossen wir uns spontan dort noch 2 Nächte zu verbringen. Wir fanden den schönen „Campingplatz Bannwaldsee“. Ein Campingplatz wo keine Wünsche offen lässt. Wir verbrachten die 2 Tage mit einfach mal nix tun, hatten ja schließlich Urlaub 😉 Den Campingplatz werden wir an anderer Stelle genauer beschreiben.

Nach 2 herrlichen Wochen in Bayern machten wir uns auf den Weg in den hohen Norden. Da es uns in Bayern so gut gefiel ließen wir den Besuch in der sächsischen Schweiz aus und blieben zwei anstatt nur einer Woche in Bayern. Den Weg nach Schleswig – Holstein fuhren wir jedoch nicht am Stück. Erst einmal ging es ins Saarland, wo wir unseren Kumpel Bernd besuchten. Dieser wohnt nicht unweit von der Saarschleife entfernt. Nach sehr langem Abend voller Bier, Rum-Cola und toller Gespräche machten wir uns am nächsten Tag auf, die Schleife zu besichtigen. Da der Touristenandrang dort sehr groß war, wurde dieser Besuch recht kurz. Kurzerhand statteten wir dem Nachbarland Luxemburg einen kurzen Besuch ab, wenn auch nur zum Tanken und Kaffee kaufen (um min. die Hälfte billiger als hier). Die Nacht verbrachten wir in der schönen Pfalz auf einer Alpakafarm. Sehr schöne und entspannte Tiere die auch July sehr mochte. Der nächste Zwischenstopp war in NRW in Form eines Vewandschaftsbesuches bei Sabi’s Tante Kirsche, wo wir einen gemütlichen Abend verbrachten.

Vor dort aus steuerten wir unseren „kleinen Onkel“ zügig Richtung Norden an die Nordseeküste. Über Landvergnügen fanden wir die Nutztierarche am Jinghangsweg. Der sympatische Landwirt Lars empfing uns herzlich und zeige uns stolz seinen schönen Hof und seine bedrohten Tierrassen. Der Schinken, wo es zu kaufen gab, war der Hammer! Wir kommen auf jeden Fall wieder :). Nach einer entspannten Nacht besuchten wir das sehr imposante Eider Sperrwerk. Zum Glück hatten wir unsere Softshelljacken mitgenommen. Der Wind blies uns ordentlich um die Ohren.

Die Orte S. Peter Ording und Büsum sind ja bekannt wahre Touristenhochburgen zu sein. Aus diesem Grund mieden wir diese, schon allein wegen der aktuellen Coronalage. In Friedrichskoog fanden wir einen super Stellplatz unweit vom Meer. Für 10€ pro Nacht bekam man hier einen ruhigen und sauberen Platz mir Wasserver- und Entsorgung. Direkt angrenzend befindet sich ein eingezäunter Hundefreilauf welchen wir ausgiebig nutzten. Der Hundestrand hinterm Deich ist außerordentlich groß und sauber. Zwei äußerst entspannte Nächte und einen sonnigen Strandtag verbrachten wir dort bevor es zur unserer letzten Station in Oldenburg in Holstein ging. Jedoch nicht ganz ohne einen Zwischenstopp. So kam es das wir dem Holy – Metal – Land noch einen kurzen Besuch abstatteten. Zuletzt waren wir 2018 mit Leaves‘ Eyes in Wacken auf der Bühne, war es an der Zeit mal wieder den Acker zu betreten. Auch July kam mal in Genuss einer Gassirunde, wo sonst die Bühnen und Zelte stehen. Wir hoffen sehr das die Wacken Winter Nights 2021 statt finden und wir endlich wieder Festivalfeeling dort haben. Im Infobüro haben wir uns noch mit Merch für den kleinen Onkel eingedeckt.

Nach einem Wochenende im Oldenburger Wallmuseum, auf einer internen Reenactmentveranstaltung, hieß es am 20.09.2020: Ab nach Hause!

Fazit:

Die 3 Wochen Urlaub im Kasten gingen rum wie im Fluge. Es war schwer wieder zu Hause „an zu kommen“. Unser Fahrzeug überzeugte uns noch mehr wie zuvor. Wenn wir auch vieles erst testen und lernen mussten. Das „Landvergnügen“ können wir wärmstens weiter empfehlen und werden es in einem separatem Blog ausführlich behandeln. Die Pläne für die nächste große Tour im Winter stehen schon fast, sofern die aktuelle Lage es zulässt.

Wir haben viele neue nette Menschen kennen gelernt und viele neue Orte gesehen. Im Anhang wollen wir euch noch auflisten auf welchen Höfen / Stellplätzen wir genächtigt haben und welche wir sehr weiter empfehlen können.

Über ein Feedback würden wir uns sehr freuen 🙂

Unsere Tour 2020

„Kleiner Onkel“ ist da

Am Freitag den 30.07.2020 war es nun endlich soweit. Wir konnten unsren Kastenwagen im Allgäu endlich abholen. Da die letzten Tage deswegen sehr ereignisreich waren kommt dieser Blog erst jetzt.

Pünktlich um 9 Uhr trafen wir, letzten Freitag, im Dörr Reisemobilzentrum in Göritsried ein. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an unsere Freund Sven für den Fahrdienst.

Von einem freundlichen Mitarbeiter der Firma Dörr wurden wir in Empfang genommen. Dieser führte auch die die Übergabe sowie in Einweisung in das Fahrzeug durch. Sehr ausführlich erklärte er uns sämtliche Einbauteile und deren Bedienung. Heizung, Wassertank, Bordcomputer… und und und…

Nach der 2 Stündigen Einweisung war es dann endlich soweit. Wir konnten mit unserem nagelneuen Kastenwagen auf die Straße. Und es war einfach nur ein tolles Gefühl dieses Fahrzeug nun sein Eigen zu nennen und auf der Straße zu steuern. Der 140 PS – Motor zieht kraftvoll durch und das Fahrzeug liegt sehr ruhig auf der Straße. Natürlich war Maskottchen „Snorri“ schon bei der Jungfernfahrt mit dabei.

Zu Hause angekommen musste das Fahrzeug erstmal mit dem nötigsten eingerichtet werden und auch unsere July wollte das neue Heim auf Rädern ausgiebig erkunden. Wir hatten ja schon einiges am Zubehör im Vorfeld gekauft mit welchem wir das Fahrzeug nun bestückten. Es wird noch einige Wochen brauchen bis alles so eingerichtet ist wie wir es uns wünschen. Mittlerweile sind wir bei Fritz Berger schon Stammkunden ;D

In den letzten Tagen wurde noch eine Markise, die Rückfahrkamera und ein Multimediasystem verbaut.

July war anfangs noch sehr skeptisch dem neuen Fahrzeug gegenüber und musste sich erst einmal an alles gewöhnen. Aber schon am Sonntag saß sie Stolz auf der Rücksitzbank und beobachtete die anderen Autos durch die Fensterscheibe.

Die unteren Bilder entstanden über das letzte Wochenende. In den kommenden Tagen werden wir eine ausführlichen Roomtour hier bloggen. Ihr könnt gespannt sein…

Der Van kommt!!!


Nach langem Warten, Verzögerungen, Unklarheiten und Ungewissheit ist es nun soweit. Kommenden Freitag können wir unseren Van im Allgäu abholen. Alle erforderliche Papiere sind schon da und auch der Termin auf der Zulassungsstelle ist gemacht.

Wir können es kaum abwarten und zählen schon die Tage, Stunden, Minuten und Sekunden 🙂

Wandern mit Hund

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Das (Berg-) Wandern ist eine große Leidenschaft für uns. Sei es im bayrischen Wald, den Küsten Portugals, den Voralpen oder auf der Schwäbischen Alb. Es gibt nichts schöneres als die Natur zu genießen und gleichzeitig eine sportliche Herausforderung zu haben. Dies mit dem Vierbeiner zu genießen, macht diesen Sport noch schöner. In diesem Blog wollen wir euch ein paar hilfreiche Tipps geben, damit es zu keinen bösen Überraschungen kommt.

Routenplanung und Gehzeiten:

Eine gute Planung ist sehr wichtig vor jeder Tour. Informiert euch sorgfältig über Strecke, Wegarten und evtl. Einkehrmöglichkeiten. Stellt euch dabei bitte auch ehrlich die Frage, ob ihr und auch euer Hund die Strecke konditionell schafft. Lasst hierbei bitte niemals den Höhenunterschied außer Augen. Gerade beim Bergwandern sind die Höhenmeter das kraftraubende! Ebenso die Wegarten, schwierige Klettersteige sollten ihr mit Hund unbedingt vermeiden. Fangt anfangs lieber mit einfachen Strecken an und steigert euch dann. Wenn ihr euch unterwegs unsicher seid, dann brecht im Zweifelsfall die Tour ab.

Wanderkarte oder GPS:

Im Prinzip ist es egal auf was ihr vertraut. Wir persönlich nutzen die Apps von https://www.komoot.de oder https://www.outdooractive.com. Nehmt euch aber lieber eine Karte zusätzlich mit. Bei Smartphones kann schnell mal der Akku versagen. Zusätzlich benutze ich noch die Vivoacive3 Uhr von Garmin. Diese hat den Vorteil GPS- und CLONASS fähig ist.

Wetter:

Egal ob Sommer- oder Winterwandern. Macht euch am Vorabend und am Morgen der Tour gründlich über das Wetter schlau. Es gibt mittlerweile zig Apps fürs Smartphones. Unser Tipp in den Bergen: Es schadet nie die Meinung eines einheimischen sich ein zu holen. Diese haben Erfahrung was die Wetterumschwünge ihrer Heimat angeht. Wenn euch dieser von der Tour abrät, dann befolgt dies unbedingt!

Ausrüstung für den Hund:

  • ein Brustgeschirr das gut passt. Es sollte nicht zu locker und nicht zu straff sitzen. Wir raten unbedingt von Halsbändern ab.
  • Leine (2 – 3 Meter lang). Ich benutze zum wandern ein Klettergeschirr welches ich um meine Hüften habe. Über eine Joggingleine mit Bungeezug, bin ich mit July verbunden. So habe ich stets die Hände frei, kann die Leine aber auch schnell vom Hüftgurt lösen und July per Hand führen wenn dies nötig sein sollte.
angelegte Geschirr
  • Wasser. Wir nehmen min, 1,5 Liter Wasser NUR für July mit. Egal zu welcher Jahreszeit. Eher etwas mehr. Informiert euch im Voraus über Wasserstellen (Bäche, Flüsse usw.) auf der Tour wo euer Hund trinken kann oder ihr den Wasservorrat auffüllen könnt.
  • Trinknapf. Wir empfehlen die Faltbaren aus dem Zoo bedarf. Praktisch und mit geringem Gewicht
  • Leckerlis und/oder Futter. Als Motivation oder Belohnung bei schwierigen Kletterstellen. Aber auch als Zwischenmahlzeit. Euer Hund verbrennt genauso Kalorien wie ihr auf der Wanderung und benötigt eine Stärkung zwischendurch.
  • Kottüten
  • EU- Impfpass
  • Erste-Hilfe-Set aus dem Zoobedarfsladen
  • Pfotenschuhe (für den Fall einer Pfotenverletzung)
  • Ersatzleine

Ausrüstung für den Mensch

  • Wanderschuhe. Über dieses Thema könnte ich einen riesen Blog schreiben, da hier die Meinungen sehr unterschiedlich sind was jetzt der RICHTIGE Schuh ist. Kurzum: Geht in ein Fachgeschäft und lasst euch richtig beraten. Jeder Fuß ist anders und den richtigen Schuh findet man nur zur anprobieren und testen.
  • Bequeme, strapazierfähige und schnell trocknende Wanderbekleidung. KEINE Baumwolle sondern lieber Synthetik oder Merinowolle
  • Gut sitzender Rucksack mit min. 30 Liter Fassungsvermögen
  • Regenbekleidung. Auch bei guten Wetter! In den Bergen und auch an der Küste kann sich das Wetter sehr schnell ändern
  • Trekkingstöcke. Entlasten die Gelenke und sind sehr Hilfreich bei schwierigen Passagen
  • Sonnencreme, Sonnenbrille (in den Bergen min. Kategorie 3) und Kopfbedeckung
  • Handy, Erste-Hilfe-Set, Rettungsdecke
  • Taschenmesser
  • Taschen- oder Strinlampe
  • Zeckenzange
  • Personalausweis, Krankenversicherungskarte, evtl. DAV-Mitgliedsausweis
  • Bargeld (auf den meisten Hütten einzinste Zahlungsmethode)
  • Tagesverpflegung. In unserem Fall eine Brotzeit, mehreren Müsliriegeln oder Powergel.
  • Wasser. Wir haben jeder eine 2 Liter Trinkblase im Rucksack. Je nach Tour auch mal mehr

Der gepackte Wanderrucksack sollte, ohne Getränke, ein Gesamtgewicht von 8 Kg nicht überschreiten.

Erziehung des Hundes:

Ein guter Gehorsam und Vertauen zum Hundeführer sind unabdingbar. Kommandos wie „Sitz“, „Halt“, „Bleib“, „Platz“ oder „Komm“ können in den Bergen lebenswichtig sein. Wir benutzen auch das Kommando „Hinter“ und zwar immer dann, wenn es Bergab geht. Im Gegensatz zum Aufstieg, wo July vor mir die Führungsrolle übernimmt, soll sie sich Bergab ganz auf mich verlassen und nur auf Kommando vorgehen (z.B. bei Hindernissen). Auch eine sehr gute Leinenführigkeit ist von großem Vorteil beim Wandern

Fazit:

Wir haben beim Wandern mit July mit kleineren Touren angefangen und uns stetig gesteigert. Mittlerweile läuft July Touren von bis zu 30 Kilometer und bis zu 1000 Höhenmeter ohne Probleme, bei genügend Pausen und ausreichend Wasser. Wir haben sie stets an der Leine, da in den meisten Wandergebieten ohnehin Leinenpflicht besteht. Wir achten im Sommer sehr auf viele Pausen und das wir genügend Wasser mit uns führen. July ist einfach ein Winterhund, beim Winterwandern unermüdlich jedoch sucht sie im Sommer oft den Schatten. Dieses Jahr haben wir uns wieder einige Touren vorgenommen (z.B. Zugspitze und Watzmannhaus) von denen wir euch hier berichten werden.

Bei Fragen und Kritik bitte gerne anschreiben 🙂

Lieferverzögerungen, Lock-Down, Kontaktbeschränkungen

Lange habt ihr nichts mehr von uns gehört. Wir beide wurden durch Corona, beruflich als auch privat, vor einige neue Herausforderungen gestellt.

Zuerst einmal das wichtigste Update: Wir sind Gesund und es geht uns gut!!!

Jedoch hat Corona unser Leben drastisch verändert. Sämtliche Konzerte, Festivals, Wikingermärkte, Urlaube und sonstige Vorhaben, wurden von heute auf Morgen gecancelt bzw. auf Eis gelegt. Trainings, Fitnessstudio und viele alltäglichen Aktivitäten sind derzeit nicht möglich, da Böschi zur Risikogruppe 1 gehört. Dadurch ist auch der Alltag sehr eingeschränkt.

Wir wussten uns aber stets zu helfen. Der Kleiderschrank wurde endlich mal ausgemistet, unsere Hühner haben nun einen schönen Stall und auch der Balkon wurde etwas umgestaltet (Salat, Tomaten, Zucchini und Gurken wurden gepflanzt sowie ein paar Kräuter). Das Fitnessstudio haben wir einfach ins Wohnzimmer verlegt und die ein oder andere Party (z.B. Jomsborg) wurde per Webcam gefeiert. Nach den ersten Lockerungen haben wir uns verstärkt auf unser Hobby, das Wandern konzentriert. Allerdings suchten wir uns bewusst Touren aus, wo wir wenigen bis garkeinen anderen Menschen über den Weg liefen. Jegliche größere Menschenansammlung mieden wir strikt.

Wenigstens etwas Gutes hat diese ganze Krise: Wir merken wie wir sichtlich entschleunigen und uns wieder auf die wesentlichen Dinge konzentrieren!

 
Leider verzögert sich nun auch das Lieferdatum unseres Kastenwagens. Wie in vielen Firmen standen auch bei Pössl 6 Wochen lang die Bänder still. Anstatt mit Ende Mai müssen wir nun mit Juni/Juli rechnen.

Aber auch das werden wir gut überstehen. Wir halten euch über die Entwicklung unseres Kastens hier auf dem Laufenden.

Bis dahin, Xuuund bleiba!!!

Mit Hund nach Schweden

Heute wollen wir am letzten Blog gleich anknüpfen und schreiben was man zu beachten hat, wenn man mit einem Hund nach Schweden reisen will. Da dies eine Reise aus einem EU-Land ist, braucht ihr schon mal keine schriftliche Genehmigung zur Einreise. Dennoch gibt es einiges zu beachten:

Vor der Einreise:

  • Euer Hund benötigt zwingen einen EU- Ausweis (das ist das blaue Exemplar)
  • Die ID Nummer im Pass muss mit der Nummer im Mikrochip übereinstimmen. Euer Vierbeiner muss also auch gechipt sein. Achtung: Eine tattöwierte Nummer im Ohr gilt auch, jedoch nur wenn diese nicht älter als 03.06.2011 ist!
  • Euer Freund muss gegen Tollwut geimpft sein, welches auch im Ausweis vom Tierarzt vermerkt werden muss.
  • Euer Hund muss vor Reiseantritt beim schwedischen Zoll angemeldet sein. Dies kann man ganz unkompliziert online machen. Geht dafür auf diesen Link: http://tullverket.se/4.7df61c5915510cfe9e75b56.html Oben Rechts könnt ihr die deutsche Sprache auswählen, anschließend das Formular ausfüllen und abschicken.
  • Wenn ihr mit der Fähre nach Schweden reist, muss euer Hund bei der Buchung mit angegeben werden

Bei der Einreise:

  • Wenn ihr euren Hund beim Zoll online angemeldet habt, könnt ihr beim Einfahren in das Land die grüne Spur nehmen. Es kann jedoch immer sein das der schwedische Zoll stichprobenartig Fahrzeuge zur Kontrolle bittet.
  • Reist ihr mit der Fähre an, müsst ihr euren Hund beim Check-in angeben. Bei TT-Line ist das ganz unkompliziert am Schalter wo ihr euch eh anmelden müsst.

In Schweden:

  • Die Schweden sind Hunden sehr aufgeschlossen. Allerdings sind freilaufende Hunde, z.B. an Stränden, nicht immer gern gesehen. Oftmals herrscht Leinenpflicht. Wir beugen dem immer vor, indem wir eine 15m Schleppleine dabei haben. Ich weiß, dass ist immer eine „Grauzone“, aber wir fühlen uns somit sicherer und hatten noch nie irgendwelche Probleme damit. Von 1. März bis 20. August ist in Schweden generell Leinenpflicht.
  • Die Tiere sind in fast keinem Restaurant oder Café geduldet! Allerdings lohnt es sich immer vorher kurz zu fragen. Bisher bekamen wir immer einen Platz im Außenbereich, wo auch eine Schüssel mit Wasser gebracht wurde.
  • In fast allen Museen sind keine Hunde erlaubt. Ausnahmen sind manche Freiluftmuseen.
  • An vielen Stränden ist ein Hundeverbot. Daran sollte man sich halten und den nächsten Strand aufsuchen. Es gibt in der Regel, immer einen Strand in der Nähe wo Hunde gestattet sind.
  • Hundekot muss in Schweden überall vom Besitzer entfernt werden. Sollte eh selbstverständlich sein, wie hier ja auch 😉
  • Ich empfehle euch, die Regeln zwingend einzuhalten. Die Schweden sind da sehr penibel und haben sehr hohe Strafen bei Verstößen!
  • In Schweden hat es sehr viele Zecken. Einen Zeckenschutz ist deshalb wärmstens zu empfehle. Gerade bei kleineren Hunden sollte man darauf achten, dass sie nie unbeobachtet im Unterholz wühlen. Es hat viele Kreuzottern im Land, die den Hunden schnell gefährlich werden können.
  • Die tierärztliche Versorgung in Schweden ist sehr gut. Allerdings sollte man beachten, dass je nach dem wo man sich befindet, die nächste Tierklinik sehr weit entfernt sein kann. Also immer eine Notallapotheke dabei haben.

Fazit:

Wenn ihr euch an die Einreisebestimmungen und die Regeln im Land haltet, habt ihr einen wunderschönen Urlaub mit eurem Hund. Die vielen endlos wirkenden Wälder, die Seen und Flüsse sind ein wahres Paradies für Mensch und Hund. Die meisten Schweden sind, trotz ihren Regeln, Hunden sehr aufgeschlossen und tierlieb. Da wir uns großteils selbst versorgen, gehen wir recht selten Essen.

Wir hatten nie irgendwelche schlechten Erfahrungen gemacht und werden auch weiterhin viele Urlaube in Schweden mit unserer July verbringen.

Wie immer könnt ihr uns bei Anregungen, Kritik oder Fragen gerne schreiben 🙂

Die Wege nach Schweden

Ich bin ja schon seit Kindesbeinen ein begeisterter und häufiger Schwedenfahrer. Dies war dann nur eine Frage der Zeit, bis ich meine Mädels damit ansteckte. In diesem Blog will ich euch die unterschiedlichen Wege in den Norden vorstellen, mit dem Schwerpunkt Kastenwagen mit Hund.

Im Prinzip gibt es zwei Varianten um nach Schweden mit dem Auto zu kommen. Der Seeweg oder der Landweg. Ich werde in diesem Beitrag auf die Strecken Deutschland – Schweden eingehen. Es gibt noch mehrere Varianten wie z.B. Fähre von Polen nach Schweden. Hierzu habe ich jedoch keinerlei Erfahrungen und kann dazu nur wenig Tipps geben.

Der Landweg:

Der Weg über Land führt durch Dänemark und über insgesamt 3 Brücken. Über die A7 vorbei an Flensburg, gelangt man nach Dänemark. Jütland bis Middlefart, hier überquert man nun die Meeresenge über die Brücke „Kleiner Belt“, kostenfrei zur Insel Fünen. Von Fünen aus geht es weiter über den „Großen Belt“. Die 18 km lange mautpflichtige Brücke, die Ost- und Westdänemark miteinander verbindet. Anschließend fährt man von Koppenhagen über die „Öresundbrücke“ nach Malmö.

Die Preise für eine Kastenwagen von max. 6 Meter Länge und ein Maximalgewicht von 3,5t sind (Stand 03/2020)

Öresund: 54 € vor Ort / 49 € Online https://www.oresundsbron.com

großer Belt : 35 € https://storebaelt.dk

Gesamtpreis: 84 € – 89 € zzgl. Sprit kosten

Bei Fahrzeugen über 6 m zahlt man schnell das Doppelte!!!

Wer bei seiner Schwedenreise mehr Zeit eingeplant hat, für den ist der Landweg eine gute Option. Die Fahrt über die Öresundbrücke ist definitiv ein Erlebnis. Für den Hund sicherlich auch eine entspannte Reise, da dieser nonstop im Auto bei seinen Menschen bleibt.

Achtung: In Dänemark ist freistehen verboten. Falls ihr dort übernachten möchtet, fahrt unbedingt einen Camping- oder Stellplatz an!

Der Seeweg:

Die von mir vorgestellten Seewege führen über die Ostsee mit der Fähre. Zu den wohl beliebtesten Routen zählen Rostock – Trelleborg oder Travemünde – Trelleborg.

Angeboten werden die Überfahrten von 2 Redereien. Stena Line und TT Line. Die folgenden Preisangaben sind nur Richtwerte. Wie so oft gilt auch hier: „Wer früher bucht kann sparen“. Auch durch die wechselnden Spartarife, kann man ein echtes Schnäppchen machen, weswegen es sich lohnt frühzeitig die Preise zu vergleichen. Es ist auch ein Unterschied, zu welcher Tageszeit man fährt. Nachtfahrten sind oft teurer. Unter der Woche ist es meist günstiger, als an den Wochenenden. Die Fahrtzeit beträgt ca. 7 Stunden.

TT Line: https://www.ttline.com

Einfache Überfahrt mit Kastenwagen von max. 6 Meter Länge und ein Maximalgewicht von 3,5t, 2 Personen und ein Hund: ca. 70 – 120 € (je nach Tarif) + event. Kabine 56 € – 115 €

Gesamt: 70 € – 235 €

Die Preise für Travemünde – Trelleborg sind ca. 10 – 20 % teurer, manchmal aber auch fast identisch.

Auch hier erhöhen sich die Preise bei einem Fahrzeug über 6 m Länge.

Stena Line: https://www.stenaline.de

Einfache Überfahrt mit Kastenwagen von max. 6 Meter Länge und ein Maximalgewicht von 3,5t, 2 Personen und ein Hund: 52 € – 132 € (je nach Tarif) + event. Kabine 55 € – 115 €

Gesamt: 52 € – 235 €

Auch hier erhöhen sich die Preise bei einem Fahrzeug über 6 m Länge.

Man sieht hier, dass die Preise sich nur minimal unterscheiden. Dennoch lohnt sich immer ein Vergleich vor dem buchen. Mahlzeiten sowie Wlan-Pakete können ebenso online von zu Hause aus gebucht werden. Auch hier kann man den ein oder anderen Euro sparen, im Gegensatz zu vor Ort. Ein großer Unterschied macht es auch aus, ob man eine Kabine zubucht oder die Überfahrt an Deck verbringen will.

Für beide Redereien gilt: Hunde sind an Deck und in den Kabinen erlaubt! Ausgenommen sind die Bereiche der Gastronomie. Hundetoiletten sind an Deck. Der einzeigst unterschied ist, dass bei Stena Line nur eine bestimmte Anzahl an Haustierkabinen zur Verfügung steht. Bei TT Line kann das Tier gegen Aufpreis in jede Kabine mitgenommen werden (dies habe ich in meine Aufstellung mit ein berechnet).

Der Seeweg ist für viele die enspanntere Variante. Auch spart man hier einiges an Zeit. Allerdings ist es je nach Jahreszeit etwas Kostenintensiver, als der Landweg. Auch diese Art des Reisens ist für den Hund entspannt, da er fast überall mit hin kann.

Es gibt noch die Überfahrten

Kiel – Göteborg (ca. 14 Std. mit Stena Line)

und

Sassnitz – Trelleborg (ca. 4 Std. mit TT Line)

Zu beiden kann ich jedoch keinen Erfahrungsbericht abgeben, da ich diese noch nicht genutzt habe. Es kann jedoch auch hier der Hund mit in die Kabine genommen werden.

Unser Fazit:

Ob Seeweg oder Landweg, dass muss jeder für sich selbst entscheiden. Die preislichen Unterscheide sind meiner Meinung nach, nur minimal. Beim Landweg muss man noch den Sprit und eine eventuelle Übernachtung mit einbeziehen. Auch nimmt es mehr Zeit in Anspruch als der Seeweg.

Eine Fahrt über die drei Brücken oder eine Fährüberfahrt, beides sind schöne Erlebnisse.

Unser Favorit ist ganz klar die Route Rostock – Trellorg mit TT Line. Ich bin auch schon mit Stena Line gefahren, welche auch sehr zu empfehlen ist. Mir persönlich sagt die TT – Line mehr zu, da diese manchmal etwas günstiger ist. Wir sparen auch gern an Zeit, die wir dann in Schweden wieder gut nutzen können. Da unsere Touren schon sehr frühzeitig geplant werden, buchen wir schon sehr frühzeitig, umso den besseren Preis zu bekommen. Allerdings immer den „Flexi Tarif“ um so für unvorhersehbare Änderungen gewappnet zu sein. Ebenso buchen wir IMMER eine Kabine, egal zu welcher Tageszeit wir fahren. Wir verbringen die 7 Stunden Überfahrt viel lieber für uns in Ruhe, als in einem Sessel im Gang mit vielen anderen Passagieren. Wir nutzen die Zeit gern zum Schlafen oder auch zum duschen und einfach relaxen. Für July ist es auch viel entspannter an einem ruhigeren Ort.

Das Einchecken und Boarding funktioniert schnell und Problemlos. Durch das Labyrinth der Gänge an Bord, findet man dank guter Beschilderung schnell den Überblick. Die Gastronomie ist gut, jedoch nicht ganz günstig. Zudem besteht die Möglichkeit nochmal an Bord zollfreien Alkohol zu kaufen.

Falls ihr Kritik oder Fragen habt, so schreibt uns gern eine Nachricht oder in die Kommentare. Wir hoffen euch hiermit etwas bei der Planung für eure nächste Schwedenreise geholfen zu haben.

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